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Auswahltagung Salem College Stipendium

Vom 12.03. bis zum 14.03.2010 trafen sich im Salem International College achtzehn potentielle Stipendiaten, die sich um eine Aufnahme in der Oberstufe unserer Schule bewarben. Die Schülerinnen und Schüler kamen aus allen Regionen Deutschlands und Europas - der Teilnehmer mit dem weitesten Weg kam aus Israel.

 

Während dem dreitägigen Auswahlverfahren versuchten die Teilnehmer die Juroren mit Intelligenz, Persönlichkeit sowie sozialer und fachlicher Kompetenz zu überzeugen. Schulische Leistungen, aber auch sportliches und musisches Engagement waren von Interesse.

 

Im Verlauf der Auswahltagung mussten alle Bewerber zwei halbstündige Einzelgespräche mit den Prüfern führen. Mittels verschiedener unterschiedlicher Kurzvorträge mussten die Schüler beweisen, dass sie in der Lage sind, ein aktuelles gesellschaftspolitisches Thema verständlich und kompakt zu analysieren, zu bewerten und vorzustellen. Anschließend wurde die Thematik der Vorträge mit Sachverstand und Dialektik verantwortlich in der Gruppe diskutiert.

Neben inhaltlichen Aspekten standen auch die „Soft Skills“ (Integrationsverhalten, Sozialverhalten, Teamfähigkeit etc.) im Vordergrund der Bewertung durch die Juroren. Abschließend nahmen alle Teilnehmer aktiv an einem  Improvisationstheater teil. Entspannung bot dann der Abend beim gemeinsamen Besuch des Theaterstücks „Napoli Milionaria“ auf dem Härlen . Der Ausklang fand bei einem gemütlichen Beisammensein in der Gruft bzw. im Clubhaus statt.

Die Auswahltagung rundete eine abschließende Informationsveranstaltung über die beiden Schulsysteme (Abitur und IB) ab.

Begleitet wurden die Teilnehmer der Auswahltagung von 15 Stipendiaten, die bereits Salem besuchen und sechs Lehrern. Die Salemer Stipendiaten standen den Bewerbern immer zur Seite und versuchten ihnen so viel wie möglich vom Salemer Alltag zu zeigen und auch den „Geist von Salem“ etwas näher zu bringen.

 

Für die Bewerber waren es sicherlich drei anstrengende Tage, die aber durch neue Eindrücke, interessante Erfahrungen und abendliche Entspannung aufgelockert wurden. Für uns Betreuer zeigt sich immer wieder, wie schwer es ist innerhalb einer so kurzen Zeit einen Menschen in seinem ganzen Facettenreichtum näher kennen zu lernen und dann auch eine Entscheidung zu fällen. Aber diese Herausforderung kennen wir sehr gut: Wir waren ja auch mal Bewerber für ein Stipendium.

 

Marlene F. Weimer