19.07.10
Acht Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe konnten eine unvergessliche, kulturell und zugleich pädagogisch wertvolle Erfahrung machen, die sie für eine Woche in das französische Ausland führte. Dabei gingen sie auf Entdeckungstour in der Arbeitswelt und Kulturlandschaft Lyons, und ihre Französischkenntnisse waren den ganzen Tag über gefragt: Morgens als Angestellte in den Läden des Viertels Croix-Rousse, nachmittags als Besucher der Stadt und ihrer Umgebung.
Dank des herzlichen Empfangs durch den Bürgermeister und die Geschäftsinhaber von Croix-Rousse konnten sich die Schüler innerhalb einer Woche problemlos in den französischen Arbeitsalltag integrieren und waren ihren Arbeitgebern eine große Stütze. Auch in ihrer Freizeit tauchten die Schüler in den Lebensstil à la francaise ab, sei es nur, indem sie ihre Einkäufe erledigten, Radio hörten oder, wenn der Fernseher eingeschaltet wurde.
Das Feedback der Schüler spricht für sich – auch in Zukunft wird uns die Kooperation mit den Menschen von Croix-Rousse einmalige Lerninhalte bieten können, was die individuelle sprachliche und interkulturelle Kompetenz der Schüler anbelangt und allen Beteiligten ein besseres Einfühlungsvermögen in unseren Nachbarn vermittelt.
« Hätte ich ein zweites Mal die Gelegenheit dieses Praktikum zu machen, ich würde noch einmal zusagen. »
Bruno Schwaner
« Außerdem haben wir Frankreich, seine Kultur und Lyon kennengelernt . Das war sehr interessant. »
Sophie Dermawan
« Würde ich dieses Praktikum weiterempfehlen? Ja, natürlich, es war eine sehr wichtige Erfahrung. Wir waren in einem fremden Land, dessen Sprache wir nicht sehr gut beherrschen. Trotzdem mussten wir unsere Arbeit erledigen und mit den Menschen kommunizieren. Man war auf sich allein gestellt, aber diese Situation zu meistern, erfüllte alle mit Stolz! »
Anna Pesch
Die französischen Arbeitgeber waren sich einig, dass unsere Schüler und Schülerinnen besonders angenehm im Umgang waren und den ihnen zugewiesenen Aufgaben stets offen und mit Begeisterung begegneten. Mit dieser vorbildlichen Arbeitshaltung haben unsere Schüler die an das Projekt geknüpften Erwartungen aufs Beste erfüllt. Alle haben sich als exzellente Botschafter der Salemer Gemeinschaft erwiesen.
Mein Dank gilt M. Bolliet, Bürgermeister von Croix-Rousse, sowie allen Verwaltungsmitarbeitern des Arrondissements für deren unermüdliche Unterstützung und Geduld, außerdem den Projektpartnern, Dr. Gerger und Dr. Müller-Gerger, dass sie mich mit Lyon vertraut machten, sowie für Ihr Engagement bei der Organisation und Durchführung des Praktikums.
Michèle Dubé