09.07.10
Gespannt und selbstbewusst saßen die 14 Kandidaten aus ganz Baden- Württemberg in der Schule Schloss Salem und warteten auf die Losziehung:
"Wer ist als Erster dran mit seinem Referat vor der Jury, wer bekommt seinen Termin erst morgen?"
Zum 29. Mal fand der Landeswettbewerb "Alte Sprachen" für Schüler der Oberstufe an Gymnasien statt. Er ist ausgelobt von der Stiftung "Humanismus heute", vom Ministerium für Kultus und Sport sowie der Studienstiftung des deutschen Volkes. Die 14 Schüler - bereits mit Abitur oder in Jahrgangsstufe 12 - haben zwei Auswahlrunden erfolgreich hinter sich gebracht. Sie mussten eines von mehreren vorgegebenen Klausurarbeit schreiben. Für dieThemen wählen und ausarbeiten sowie eine dritte und letzte Runde in Salem hatte Nadine Penkalla aus Ulm das Thema: Finanzen im römischen Staatswesen der späten Republik (erstes Jahrhundert vor Christus). Wer bei dieser letzten Auswahl einen ersten Preis bekommt, dem winkt für das Studium eine Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes. Der zweite Preis ist die Nominierung für ein Auswahlseminar der Stiftung.
Vier von den 14 jungen Altsprachlern und damit knapp 30 Prozent erhielten mit der Aufnahme in die Studienstiftung einen ersten Preis, die anderen mit der Nominierung für das Auswahlseminar eine bevorzugte Behandlung. Für Nadine Penkalla und Johannes Hallermeier von der Schule Schloss Salem, dem Kandidaten "vor Ort", war die Freude an der alten Sprache und der Vorschlag des Lehrers entscheidend für ihre Teilnahme am Wettbewerb. Bis zum Abitur bleibt beiden jedoch noch ein Jahr Zeit.
Sie waren in der dritten Runde: Henrike Arnold (Freiburg), Anna Blomley (Maulburg), Timon Fiedler (Bad Dürrheim), Felix Hagemeister (Konstanz), Johannes Hallermeier (Überlingen-Spetzgart), Martin Kopenhöfer (Pfinztal), Franziska Küstermann (Wertheim), Lukas Lamsfuß (Karlsdorf-Neuthard), Sebastian Mayer (Bad Waldsee), Ricarda Münch (Blaubeuren), Niklas Noé-Steinmüller (Freiburg), Nadine Penkalla (Ulm), Mirjam Riedel (Wangen), Brigitte Voigt (Wangen).
Ein Bericht des Südkuriers vom 09.07.2010