Kleine Klassen mit maximal 23 Schülern, optimale technische Ausstattung der naturwissenschaftlichen und computertechnischen Fachräume sowie zeitlich und räumlich klar strukturierte Lernabläufe – ideale Rahmenbedingungen für einen anspruchsvollen Unterricht in der Mittelstufe.
Selbstständiges Lernen wird methodisch gefördert: Die Schüler sollen für ihre individuelle Lernentwicklung möglichst viel Verantwortung übernehmen und sich Lernfelder, Fragen und Themen selbst erschließen. Die Lehrer stellen die Lernfelder und -gegenstände zur Verfügung, bereiten sie didaktisch auf, geben individuelle Anregungen und Hilfen, moderieren die Arbeit in der Klasse, sichern und kontrollieren den Lernerfolg.
Zu den Lehrmethoden Salems gehört seit je, den Unterricht über Fächer- und Klassengrenzen hinaus zu öffnen. Die Lernenden und Lehrenden der Mittelstufe sind in Jahrgangsteams organisiert, die in eigenen Lernzentren auch architektonisch Raum für projektbezogene Arbeit finden.
Um in den Unterrichtszeiten Flexibilität zu erreichen, gilt in der Mittelstufe das Doppelstundenprinzip (90 Minuten pro Unterrichtseinheit). Alle Schüler nehmen auch an fest etablierten, teilweise seit Jahren bewährten Projekten teil: z. B. an den ökologischen Exkursionen (Kl. 11), dem Betriebspraktikum (Kl. 10) oder den so genannten Thementagen (mehrtägige fächerübergreifende Projekte). Während der Thementage arbeiten die Schüler vorrangig fächerübergreifend im Team zusammen und stellen ihr Arbeitsergebnis meist in Form einer Präsentation vor.
Für die individuelle akademische Arbeit sind im Tagesablauf feste Zeiten verankert, wie die so genannte Arbeitsstunde, in der unter Aufsicht die Hausaufgaben erledigt werden.
Nachmittags und abends nehmen die Schüler an vielfältigen außerunterrichtlichen Aktivitäten teil.